Fachoberschülerin begeistert im Praktikum das fabmaker-Team mit ihren Kreationen

20170927_111352_ohne SofaCindy Meyer absolviert seit kurzem bei uns ein Praktikum im Bereich  Gestaltung. Für ein Jahr wird die Fachoberschülerin fabmaker begleiten und nebenbei zu der Johannes-Selenka-Schule in Braunschweig gehen, um ihr Fachabitur zu absolvieren. Bereits in den ersten Wochen bei fabmaker konnte die 18-Jährige das gesamte Team mit ihren 3D-Modellen und ihrer Kreativität begeistern.

Und das, obwohl sie vor ihrem Praktikum in der Schulzeit noch nie mit dem 3D-Drucker oder mit CAD-Modellierung gearbeitet hat. Im Interview mit ihr haben wir nachgefragt, welches Resümee sie nach den ersten Wochen zieht. Denn wir sind begeistert!

 

Wie kannst du dich bei fabmaker bereits kreativ entfalten? Was sind deine Aufgaben?

Cindy: „Ich arbeite mit CAD-Programmen. Manchmal bekomme ich die Aufgabe, etwas Bestimmtes zu modellieren, wie zum Beispiel eine Landschaft oder einen Löwen. Zwischendurch kann aber auch selbst entscheiden, was ich modelliere. Ich habe mich zum Beispiel an dem Kopf eines Aliens oder meiner Lieblingssängerin probiert. Neben den Aufgaben in der Modellierung hatte ich auch die Aufgabe, eine Einführung für Sculptris zu schreiben und meine Erfahrungen mit dem Programm festzuhalten.“

Damit hast du einen tollen Beitrag für unsere Online-Plattform fabucation geleistet, die für unsere Lehrkräfte als digitale Lernplattform zur Verfügung steht. Unserem Maskottchen der Plattform, dem Elch Olaf, hast du bereits auch ein 3D-Modell gestaltet. Das Team war begeistert.

Cindy beim modellieren von Elch Olaf Maskottchen Elch Olaf

Du arbeitest also bereits mit verschiedener CAD-Software und übst dich in der Gestaltung von 3D-Modellen. Welches Programm gefällt die besonders gut und warum?

Cindy: „Bis jetzt habe ich mit zwei Programmen gearbeitet: SketchUp und Sculptris. Mir gefällt definitiv Sculptris besser, da man viel Freiheit hat, was das Modellieren und Gestaltung angeht und es leicht zu bedienen ist.“

Gerade bei der 3D-Modellierung ist nicht immer alles umsetzbar, was die eigene Kreativität gerne wünscht. Und wo erkennst du Stolpersteine in der Modellierung?

Cindy: „Momentan arbeite ich am meisten an Köpfen und Gesichtern. Dabei habe ich die meisten Probleme mit den Augen. Es ist schwierig, diese dreidimensional darzustellen. Zudem habe ich manchmal Schwierigkeiten mit Händen, weshalb ich momentan die Aufgabe habe, die Zeichnung ‚Drawing Hands‘ des Künstlers Escher zu modellieren.“

Das klingt nach einer sehr herausfordernden und kreativen Aufgabe. Was gefällt dir in deinem Praktikum bei fabmaker besonders?

Cindy: „Mir gefällt besonders, dass ich ziemlich viel Freiraum habe, bei dem was ich machen kann und wie ich mich einbringen kann. Und dass ich mit dem 3D-Drucker und freundlichen Kollegen arbeiten kann.“

Was meinst du, was erwartet dich noch und was möchtest du gerne hier lernen?

Cindy: „Ich denke, es wird noch mehr Projekte geben, wo ich etwas Bestimmtes modellieren kann. Ich möchte gerne lernen, wie man noch mit anderen Programmen umgeht und sicher darin werden, welches Programm ich für welche Modellanfertigung nutzen kann.“

Wie sehen deine Zukunftspläne aus. Was möchtest du machen, wenn du das Fachabitur in der Tasche hast?

Cindy: „Ich würde gerne meine kreativen Hobbies zum Beruf machen. In meiner Freizeit zeichne ich sehr gerne und habe gerade begonnen, einen eigenen Roman zu schreiben. Es sollte also etwas mit Zeichnen oder Schreiben zu tun haben. Wenn ich besser im Modellieren bin, kann ich mir auch vorstellen, damit etwas später zu machen.“

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf eine weitere spannende und kreative Zeit mit Dir!

3D-gedruckte Alienköpfe.

Cindys selbstgestaltete Alienköpfe: Modelliert mit Sculptris, 3D-gedruckt mit dem Bildungsdrucker.



Ihr wollt auch bei uns ein Praktikum absolvieren? Dann informiert Euch hier über die interdisziplinären Möglichkeiten bei fabmaker: www.fabmaker.com/karriere