Hochschulgruppe des Verbands Deutscher Ingenieure (VDI) zu Gast bei fabmaker

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Das Arbeiten bei fabmaker, das Gründersein und der 3D-Druck weckten das Interesse von Studierenden, die am Mittwoch, den 05. April 2017, zu Gast bei fabmaker waren. Organisiert wurde die Exkursion, die für alle Studierenden aus Braunschweig angeboten wurde, von der Hochschulgruppe VDI Studenten und Jungingenieure Braunschweig.

Im Workshop-Raum von fabmaker trafen daher Studenten aus den unterschiedlichsten Studiendisziplinen aufeinander, die sich für fabmaker und die Bildungsdrucker interessierten: Von Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau und Kraftfahrtzeugtechnik über Elektrotechnik und Informationssystemtechnik bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen und Transformation Design. Marten Berlin (22), Mitglied der VDI Hochschulgruppe, berichtete, dass sie mit derartigen Exkursionen Studierenden aller Studienrichtungen die Möglichkeit geben möchten, Einblicke in Unternehmen mit technischen Hintergrund zu erhalten. Dabei wollen sie auch speziell junge Unternehmen aus der Region besichtigen, um neben den namenhaften Konzernen auch andere berufliche Möglichkeiten kennenzulernen.

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Das Interesse an der eigenen Unternehmensgründung nach dem Studium ist groß

Die Erwartungen der Studierenden an den Besuch bei fabmaker waren recht unterschiedlich: Manche der Studierenden wollten zum ersten Mal einen 3D-Drucker live sehen, wohingegen andere Studierende stärker an den technischen Hintergründen des Druckers interessiert waren, da sie bereits verschiedene Berührungspunkte mit dem 3D-Druck im Studium hatten. Eindeutig bestand darüber hinaus ein großes Interesse an dem Startup selbst und der Entstehungsgeschichte von fabmaker, die Geschäftsführer Dean Ciric nach der Begrüßung den Studierenden eindrucksvoll näherbrachte.

Offen erzählte er über seine Erfahrungen und berichtete neben den Höhepunkten in der Unternehmensgründung auch über die schwierigen Phasen, die überwunden werden konnten. Außerdem sprachen einzelne Studierende von ihren Ideen, mit denen sie überlegen, ein eigenes Startup zu gründen. Ciric gab ihnen wertvolle Tipps und sensibilisierte sie für das Gründen eigener Unternehmen.

 

Studierende haben 3D-Druck in ihrer Schul- und Ausbildungszeit vermisst

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Weiterhin stellte Ciric den Bildungsdrucker und das pädagogische Konzept vor und viele der Studierenden äußerten, dass sie in ihrer Schulzeit gerne ein solches Angebot wahrgenommen hätten. Arved Bünning (26), Student des Transformation Designs, der sich in seinem Studium mit gesellschaftlichen Prozessen auseinandersetzt, reflektierte, dass insbesondere Schülerinnen und Schüler mehr Zeit haben, sich in etwas einzuarbeiten und schneller lernen können. Zusammen mit Marten Berlin erinnerte er sich an seine Schulzeit, bei der alleine der Einsatz von Whiteboards eine aufregende Technologie darstellte. Aber nicht nur in der Schule fehlte den Studierenden der Umgang mit der Technologie 3D-Druck. Walter Biesselt (29), ausgebildeter IT-Systemelektroniker, äußerte, dass er sich in seiner informatischen Berufsausbildung gerne mit 3D-Druckern beschäftigt hätte. Ebenso berichteten Studierende, dass sie selbst im Studium noch nicht mit dem 3D-Drucker arbeiten konnten.

 

 

 

 


Fazit: Ein Austausch, von dem beide Seiten profitierten

Der Besuch der Studierenden bei fabmaker stellte eine spannende Austauschmöglichkeit für die Studierende aus den technischen Disziplinen dar, aber auch die Mitarbeiter von fabmaker erfreuten sich über den Dialog. Ebenso zeigte der Austausch, wie sehr sich Lernende ein digitales Bildungskonzept in ihrer schulischen und universitären Ausbildung wünschen oder gewünscht hätten.

Autor: Maren Lübbecke, PR & Öffentlichkeitsarbeit, fabmaker GmbH

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