Wirtschaftsjunioren stellen sich der Digitalisierung

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Unter dem Motto „Digitale Zukunft – Innovation in der Region“ erkunden die Wirtschaftsjunioren Braunschweig in diesem Jahr ansässige Unternehmen in der Region, die sich mit der Zukunft der digitalen Gesellschaft befassen. In diesem Rahmen besuchten sie am vergangenen Donnerstag auch fabmaker und interessierten sich für die digitale Bildung mit 3D-Druck.

Angeführt von Timo Wesemann, Investment Manager bei der BRW AG & Co. Vermögensmanagement KG und seit Anfang 2017 Vorstand der Wirtschaftsjunioren, trafen die rund 30 Braunschweiger Wirtschaftsjunioren im Workshop-Raum von fabmaker zusammen.

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Eine Existenzgründung, die Unternehmer beeindruckt

Empfangen wurden die interessierten Unternehmer und (Nachwuchs-) Führungskräfte, die es sich zum Auftrag gemacht haben, die Stadt Braunschweig weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, von Geschäftsführer Dean Ciric, der ihnen die Gründungsphase des Startups in einer lockeren Atmosphäre näherbrachte. Lars Dannheim, Bankabteilungsdirektor bei der Braunschweigischen Landessparkasse, der lange Zeit in der Existenzgründung gearbeitet hat, zeigte sich beeindruckt von der spannenden Geschichte, die mit vielen Höhen und Tiefen verbunden war.

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Wirtschaftsjunioren sehen Bildungsdrucker auch in ihren Branchen

Nachdem Ciric den Unternehmern und Führungskräften den Bildungsdrucker und das pädagogische Konzept vorstellte, zeigten sich viele der Anwesenden interessiert. Matthias Möbius, von der MAN Salzgitter AG sah den Bildungsdrucker vor allem im Ausbildungsbereich des Unternehmens als sinnvoll an. Gleichwohl betonte er, dass industrielle Geräte in der Beschaffung von Ersatzteilwesen sehr sinnvoll wären, da derzeit riesige Hallen angemietet werden, um Ersatzteile von Zulieferern unterzubringen. Der Einsatz eines 3D-Druckers würde diese je nach Bedarf sofort liefern können und damit vieles erleichtern.

Ebenso sah Philipp Hoffmeister von der Unternehmensgruppe Hoffmeister & Hoffmeister, der in der Projektentwicklung von Geschäftshäusern und Fußgängerzonen tätig ist, eine Einsatzmöglichkeit in seiner Branche. Um auftraggebenden Städten mögliche Projekte zu visualisieren, könnten Stadtbilder oder Teile eines Modells zukünftig aus dem 3D Druck, statt wie derzeit noch handgefertigt aus Schaumstoff, erstellt werden. Dies würde Architekten den Alltag eindeutig erleichtern: Jeder kennt zum Beispiel das Bild der Architekturstudenten, die über Tage akribisch an ihren handgefertigten Modellen arbeiten.

Nicht nur in der Rolle als Unternehmer zu Besuch

Die Wirtschaftsjunioren interessierten sich zum Teil gleich in zweifacher Rolle für fabmaker und den Bildungsdrucker. Wilma Heinrich, deren Sohn das Theodor-Heuss-Gymnasium in Wolfenbüttel besucht, ist zugleich im Elternverein und zeigte großes Interesse, eine solche Bildungsmöglichkeit für die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Ähnliches Interesse zeigte Phillipp Lehmann, der sich neben seiner unternehmerischen Tätigkeit als Vorsitzender des Ehemaligen Verein der Neuen Oberschule Braunschweig engagiert. Er lobte den Bildungsdrucker und das pädagogische Konzept und resümierte: „An der Stelle würde ich schon gerne noch einmal Schüler sein.“

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