Die erste Ampel

Wir befinden uns im Frühjahr 2021, das Corona-Pandemie hält immer noch an
und die Anzahl der Neuinfektionen ist stetig am Steigen. Die Nachrichten häufen
sich mit Berichten über Schulschließungen, Gesundheitsvorkehrungen und
Impfungen.
Die Gesundheitsvorkehrungen sind oft zu teuer und die Implementation dieser
erfolgt schleppend. Die Lage in den Schulen hat uns als Unternehmen, welches
eng mit Schulen und Ausbildungsstätten arbeitet, schwer besorgt. Nach langen
Diskussionen darüber, was fabmaker gegen Corona und für die Schulen tun kann,
entstand die Idee von airooom. Eine Infektionsschutzampel, ein Mess- und
Anzeigegerät zur Beurteilung der Luftgüte in geschlossenen Räumen und ein
intelligenter Algorithmus zur Berechnung des konkreten Infektionsrisikos sowie
der optimalen Lüftungsempfehlung. Präziser als vergleichbare Geräte auf dem
Markt und definitiv preiswerter als die teuren Alternativen. Die Idee war da, aber
wie bringen wir airooom in kürzester Zeit in möglich viele Schulen, um die Lage
zu entspannen?
Unsere Erfahrung in der additiven Manufaktur erwies sich als essenziell. Von der
Idee bis zum fertigen Produkt: Angefangen von den ersten Prototypen bis hin zur
ersten Kleinserie haben wir den 3D-Druck effizient einsetzen können. Unsere 3D-
Drucker arbeiteten Tag und Nacht, um airooom Ampeln herzustellen und alsbald
konnten wir die ersten Schulen ausstatten.
Nicht nur bei den Schulen fand unsere Idee an Gefallen, sondern auch die
renommierte Technische Universität Braunschweig zeigte Interesse an unserem
Projekt und ging in eine Kooperation mit uns ein. Dabei wird der Einsatz der
airooom Ampeln wissenschaftlich begleitet. Alle Datenstränge laufen bei der TU
Braunschweig zusammen, wo diese ausgewertet und im Feldvergleich analysiert
werden.
Unsere erste Infektionsschutzampel wurde in dieser Zeit entwickelt und steht bei
uns von fabmaker für den ersten Schritt in Richtung Infektionsschutz durch
detaillierte Raumluftkontrolle.

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